Monthly Archives: October 2015

Gemeinschaftseigentum

Gemeinschaftseigentum: Sobald es mehrere Eigentümer einer Immobilie gibt, wird das gesamte Objekt aufgeteilt in Gemeinschafts- und Sondereigentum. Es kommt dann das Wohnungseigentumsrecht und die Teilungserklärung zum Tragen. Zum Gemeinschaftseigentum gehören alle zum Erhalt, für die Funktionalität und Sicherheit eines Gebäudes erforderlichen Bestandteile einer Immobilie. Dies sind z.B. das Dach, Hauswände, Fenster, Balkone, Keller, das Treppenhaus, alle…
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Grundbuch

Grundbuch Bestandsverzeichnis Erste Abteilung Zweite Abteilung Dritte Abteilung Grundbuch Das Grundbuch wird als Register beim Amtsgericht geführt und dokumentiert alle Grundstücke eines Gemeindebezirkes. Grundsätzlich werden im Grundbuch nur Eintragungen vorgenommen, wenn die betroffenen Personen damit einverstanden sind. Ausgenommen davon sind Einträge, die in bestimmten Ausnahmefällen auf Veranlassung eines Gerichts oder einer Behörde vorgenommen werden. Das…
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Grundbucheintrag

Grundbucheintrag: Was im Grundbuch steht ist rechtskräftig. Ein Immobilienkäufer gilt also erst als Eigentümer, wenn der entsprechende Grundbucheintrag erfolgt ist. Wird heute ein Kaufvertrag über eine Immobilie beurkundet, wird der Eigentumswechsel erst viel später durch den Grundbucheintrag wirksam. Daher ist die sog. Vormerkung ein wichtiges grundbuchliches Instrument: Eine im Grundbuch eingetragene Vormerkung bewirkt nämlich, dass eine…
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Grundschuld

Grundschuld: Die Grundschuld gehört zusammen mit Hypotheken und Rentenschulden zu dem juristischen Oberbegriff "Grundpfandrechte", die in Abteilung III des Grundbuches eingetragen werden. Grundpfandrechte sind Sicherheiten für finanzielle Verpflichtungen, die der Grundstückseigentümer gegenüber den dort eingetragenen Gläubigern eingegangen ist. Hat ein Eigentümer für den Immobilienkauf z.B. einen Darlehensvertrag abgeschlossen, so wird im Grundbuch sowohl das beliehene…
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Hausordnung

Hausordnung: Eine Hausordnung soll das Zusammenleben aller Bewohner eines Hauses regeln. Sie liefert Verhaltensregeln, schützt vor gegenseitiger Belästigung oder Benachteiligung einzelner Bewohner durch andere und konkretisiert die Verantwortlichkeit jedes Bewohners für das Haus. Meistens werden durch eine Hausordnung folgende Punkte geregelt: - Ruhezeiten - Beseitigung von Schnee- und Glatteis - Reinigungspflichten der Bewohner, wie Treppenhaus…
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Hausgeld

Hausgeld: Der Begriff Hausgeld wird in verschiedenen Bereichen benutzt, oftmals auch missverständlich. Auf keinen Fall darf das Hausgeld verwechselt werden mit dem Wohngeld, das eine finanzielle Unterstützung seitens des Staates ist. Der Käufer einer Eigentumswohnung in einem Mehrparteienhaus erwirbt neben seinem Sondereigentum auch Anteile am Gemeinschaftseigentum. Die Kosten hierfür werden entsprechend der Miteigentumsanteile auf alle…
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HOAI

Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI): Leider kann das Honorar für Architekt und/oder Ingenieur nicht frei verhandelt oder prozentual aus der Höhe einer Bausumme errechnet werden. Auch dies ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und ergibt sich aus der Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure, kurz HOAI. Die für Laien sehr unübersichtliche und unverständliche…
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Immobilie

Immobilie: Eine Immobilie ist eine nicht bewegliche Sache, also ein Grundstück oder Bauwerk, wobei das reine Grundstück auch Liegenschaft genannt wird. Als unbewegliches Sachgut gelten für Immobilien besondere gesetzliche Bestimmungen. So sind allein für Kauf und Eigentumsübertragung einer Immobilie drei Schritte vorgeschrieben: - notarielle Beurkundung des Kaufvertrages - Auflassung - Grundbucheintrag des neuen Eigentümers, ggf.…
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Investitionsrückstau

Investitionsrückstau: Von einem Investitionsrückstau spricht man allgemein dann, wenn dringend notwendige Investitionen nicht getätigt werden, sich diese also aufstauen. Speziell bei Immobilien kann es hierfür verschiedene Gründe geben: Es kann sein, dass z.B. nicht in Reparatur- oder Sanierungsarbeiten investiert wird, weil es einer Wohnungseigentümer Gemeinschaft an den benötigten finanziellen Mitteln fehlt. Es ist aber auch…
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Kaufpreis

Kaufpreis: Sie haben Ihre Traumimmobilie gefunden - und der Preis stimmt auch! Sind Sie sich ganz sicher? Haben Sie denn auch an die sog. Kaufnebenkosten gedacht? Nur seriöse Anbieter informieren Sie darüber, welche Kosten beim Immobilienkauf insgesamt auf Sie zukommen. Diese Information ist nicht nur für Sie persönlich und ihre zukünftige wirtschaftliche Situation wichtig, sondern…
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Kaufvertrag

Kaufvertrag Mit ihrem einzigartigen interaktiven Kaufvertrag führt die TARSAP Sie sicher durch den juristischen Dschungel eines Immobilienkaufs! Damit Sie Struktur und Inhalte eines Kaufvertrages besser verstehen, haben wir den einzelnen Abschnitten verständlich formulierte Erklärungstexte zugeordnet. Lassen Sie sich also bitte nicht vom "Juristendeutsch" eines Immobilien-Kaufvertrages verunsichern – die TARSAP steht Ihnen auch hier helfend zur Seite. Aber…
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Nebenkostenabrechnung

Nebenkostenabrechnung: Als Nebenkosten oder auch Betriebskosten werden alle Kosten bezeichnet, die einem Eigentümer für die Pflege und Wartung seines Hauses oder seiner Eigentumswohnung, inkl. Grundstück, entstehen und die er auf seinen Mieter "umlegen", also an ihn weiter berechnen kann. Nebenkosten setzen sich zusammen aus den sog. warmen Betriebskosten (alle Nebenkosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung) und…
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Notaranderkonto

Notaranderkonto: Im Normalfall wird der Kaufpreis für eine Immobilie zu den im Kaufvertrag vereinbarten Modalitäten vom Käufer direkt an den Verkäufer oder dessen Bank gezahlt. Damit ein sog. Notaranderkonto überhaupt eingerichtet werden darf, müssen bestimmte Gründe wie z.B. ein berechtigtes Interesse an besonderer Absicherung der Zahlung des Kaufpreises bestehen. Um diese Absicherung zu garantierantieren, wird…
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Nutzen-Lasten-Wechsel

Nutzen-Lasten-Wechsel: Der rechtskräftige Eigentumsübergang einer Immobilie wird erst mit der Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch wirksam. Dieser Grundbucheintrag kann allerdings bis zu mehreren Monaten dauern. Im Kaufvertrag wird oft ein bestimmtes Datum für den wirtschaftlichen Übergang der Immobilie auf den neuen Eigentümer, der sog. Nutzen-Lasten-Wechsel, vereinbart. Durch die Vereinbarung des Nutzen-Lasten-Wechsel erhalten beide Parteien…
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Notartermin interaktiv

Notartermin interaktiv Kaufvertrag Teilungserklärung Grundbuch Abgeschlossenheitsbescheinigung   Als ganz besonderen Service für Sie haben wir unseren "Notartermin interaktiv" entwickelt: Nur hier bei uns haben Sie die einmalige Möglichkeit, in aller Ruhe die Dokumente einer sog. Beurkundung des Eigentümerwechsels einer Immobilie durchzugehen. Unser exklusiver Service beinhaltet interaktiven Musterversionen unseres Kaufvertrages, einer Teilungserklärung, eines Grundbuchblattes und einer Abgeschlossenheitsbescheinigung. Inhalt,…
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Objektbetreuung

Objektbetreuung: Auch nach dem Kauf halten wir unser Versprechen und stehen Ihnen weiter mit Rat und Tat zur Seite: Haus- und Bewohner-Betreuung Wenn die Wohnungseigentümer Gemeinschaft es wünscht, bieten wir einen kompletten Hausmeister-Service an, dessen detaillierten Inhalte und Umfang dann vertraglich vereinbart werden. Spätestens mit der ersten Einladung zur Eigentümerversammlung und der Agenda der zu besprechenden…
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Renditepotential

Renditepotential: Als Rendite wird im allgemeinen ein jährlicher Gesamtertrag bezeichnet, der aus angelegtem Kapital entstanden ist. Meistens wird die Rendite in Prozenten des angelegten Kapitals ausgedrückt und soll verdeutlichen wie gut sich eine Kapitalanlage entwickelt hat. Das Renditepotential von Immobilien ist von verschiedenen Faktoren abhängig: - Mietsteigerungspotentail in den nächsten 10 bis 20 Jahren Fast…
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Sanierungsplan

Sanierungsplan: Nimmt sich die TARSAP einer sanierungsbedürftigen Immobilie an, wird das Objekt in Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachleuten begutachtet und bewertet. Monate bevor diese Immobilie dann zum Kauf angeboten werden kann, fangen die TARSAP-Mitarbeiter mit der Ausarbeitung des aussergewöhnlichen TARSAP-Konzeptes an. Dazu gehört unter anderem natürlich auch die Erarbeitung eines für die betreffende Immobilie optimalen Sanierungsplans:…
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Sondereigentum

Sondereigentum: Ein Wohnungskäufer erwirbt in einem Mehrparteienhaus sein Sondereigentum immer in Verbindung mit Miteigentumsanteilen am gemeinschaftlichen Eigentum, dem Gemeinschaftseigentum und den entsprechenden Rechten und Pflichten. Der genaue Sachbestand ist im Wohnungseigentumsgesetz (WEG §5), geregelt. Das jeweilige Sondereigentum eines Wohnungseigentümers wird in der Teilungserklärung genauestens beziffert und umfaßt in der Regel die Räume der Eigentumswohnung, sowie…
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Sondernutzungsrecht

Sondernutzungsrecht: Im Gegensatz zum Sondereigentum kann das Sondernutzungsrecht nicht käuflich erworben werden. Es handelt sich hierbei vielmehr um das (Gebrauchs-) Recht an einem bestimmten Teil des Gemeinschaftseigentums. In der Praxis wird meistens ein Sondernutzungsrecht z.B. für den Dachboden, einen Stellplatz, eine Terrasse oder einen Teil des Gartens an einen oder mehrere Miteigentümer vergeben, der oder…
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Sonderumlage

Sonderumlage: Der Begriff "Sonderumlage" taucht im Wohnungseigentumsgesetz gar nicht auf. Aus der eindeutigen Regelung zu Nutzen, Lasten und Kosten (§16 dieses Gesetzes) ergibt sich aber für jeden Wohnungseigentümer eine generelle Pflicht, entstehende Lasten und Kosten seinen Eigentumsanteilen entsprechend zu tragen. Also auch eine Sonderumlage. Eine Sonderumlage kann als Nachtrag zum Wirtschaftsplan verstanden werden. Sie ist…
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Technischer Zeichner

Technischer Zeichner: Sicher möchten Sie wissen, ob sich Ihre Planungen für die neue Immobilie überhaupt realisieren lassen. Und, mindestens genauso wichtig, wie Ihr neues Zuhause nach den vorgesehenen Modernisierungsmassnahmen wohl aussehen mag. Hier kommt der Technische Zeichner der TARSAP für Sie ins Spiel: Auf Basis Ihrer Ideen erarbeitet er ein dreidimensionales, virtuelles Modell für Sie.…
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Teileigentum

Teileigentum: Das Teileigentum ist eine besondere Form des Sondereigentums: Sondereigentum dient ausdrücklich und vornehmlich reinen Wohnzwecken. Im Gegensatz dazu bezeichnet das Teileigentum diejenigen Räume eines Gebäudes, deren Nutzung für Wohnzwecke gesetzlich ausdrücklich ausgeschlossen ist (juristische Grundlage für Teileigentum in WEG, §1 Abs. 3). Teileigentum sind sowohl gewerblich genutzte Räumlichkeiten wie z.B. Ladengeschäfte, Arztpraxen und Restaurants, die oft vereinfacht…
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Teilungserklärung

Teilungserklärung Teil1 Teil2 Teil3 Teilungsverzeichnis Genehmigungserklärung Teil 1 - Eröffnung und Rechtsbelehrung Die Teilungserklärung unterliegt dem Wohnungseigentumsrecht und ist Grundlage für Grundbücher: Durch sie wird dem Grundbuchamt erklärt, dass Grundstück und Gebäude in Miteigentumsanteile aufgeteilt werden, die mit Sondereigentum an einzelnen Wohnungen verbunden sind. In der Teilungserklärung wird genauestens beziffert, welche Teile der Immobilie zum…
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Verwalter

Verwalter: Der Verwalter, auch Wohnungseigentums-, WEG- oder Hausverwalter genannt, ist grundsätzlich von rechts wegen nur für die reine Verwaltung des Gemeinschaftseigentums einer Wohnungseigentümer-Gemeinschaft zuständig. Für alle Aufgaben das Sondereigentum betreffend, wie z.B. die Behebung von Schäden oder die Nebenkostenabrechnung einer vermieteten Wohnung, sind die jeweiligen Wohnungseigentümer selbst verantwortlich. Alle Rechte und Pflichten des Verwalters werden bestimmt durch entsprechende…
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Vollstreckungsunterwerfung

Vollstreckungsunterwerfung: In einer notariellen Urkunde wie z.B. dem Immobilienkaufvertrag können viele Ansprüche direkt vollstreckbar gestellt werden. So ist es durchaus üblich, dass sich der Käufer mittels Zwangsvollstreckungsunterwerfung gegenüber dem Verkäufer zur Zahlung des Kaufpreises und einem Darlehensgeber zur Erfüllung bestimmter Zahlungsvereinbarungen verpflichtet. Im Gegenzug gilt die Verpflichtung des Verkäufers gegenüber dem Käufer, das Objekt zum…
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Wohngeld

Wohngeld: Im Gegensatz zum Hausgeld ist nach Wohngeldgesetz (WoGG) das Wohngeld eine finanzielle Hilfe vom Staat für alle Bürger, die sich Wohnen nicht oder nur teilweise leisten können. Das Wohngeld wird als "Mietzuschuss" für Mieter in Mietwohnungen und als "Lastenzuschuss" für Eigentümer, die ihr Eigenheim oder ihre Eigentumswohnung selbst nutzen gezahlt. Häufig wird das Hausgeld (monatliche…
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Wohnungseigentümer-Gemeinschaft (WEG)

Wohnungseigentümer-Gemeinschaft (WEG): Verwirrenderweise wird die Wohnungseigentümer-Gemeinschaft oft mit der selben Abkürzung benannt wie das Wohnungseigentumsgesetz, nämlich mit "WEG". Da alles schon kompliziert genug ist, verzichten wir hier auf Abkürzungen. Eine Wohnungseigentümer-Gemeinschaft ist die Gesamtheit aller Eigentümer eines Wohngebäudes und entsteht immer dann automatisch, wenn mehreren Personen ein Teil an einem Grundstück oder Gebäude gehört. Zu den Aufgaben der…
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